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Kurz-Trip

By admin
Erstellt 19.06.2007 - 16:04

Ein wahrer Tränen-Schocker

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Inhalt:

Wie fast jeder Ehemann hatte ich lange überlegt, wie ich die entscheidende Frage stellen sollte, bis mir spontan auf meinem Rückweg in unsere Wohnung folgende Idee kam:

Ich fuhr wie eigentlich jeden Tag, mit meinem Fahrrad an diesem noblen und aus der Fahrradsicht dekadent wirkendem Hotel vorbei. Ich trat in die Rücktrittbremse und brachte mein Rad vor der üppigen Eingangstür zum Stehen. Selbstsicher ging ich zur Rezeption und wollte das teuerste Zimmer für den kommenden Freitag buchen. "Auf welchen Namen?". Die routinemäßig gestellte Frage hing in der Luft. Ich nannte meinen Namen und den meiner Partnerin, die zu dem Zeitpunkt natürlich noch verschieden waren. Der kurze Blick über die Brille der Dame hinter der Rezeption war mir nicht entgangen. "Wo wohnen Sie?". Das war das Aus. Wie sollte ich erklären, daß wir nur 2 Minuten entfernt wohnten? Ich nannte die Adresse und erwartete den Satz, daß dieses Hotel die Zimmer nicht stundenweise vermiete. Er blieb jedoch aus.

Am Freitag dann kam ich erst gegen 17.00 Uhr nach Hause und überfiel meine Partnerin mit den Worten, daß sie Sachen zum Übernachten einpacken sollte. Sie protestierte heftig, da wir uns einen ruhigen Abend vorgenommen hatten. Die Worte, daß es sich um einen Notfall handele, ließ sie dann, wenn auch ständig fragend, endlich packen. Ich setzte sie also in unser Auto und fuhr mit ihr 1 Minute, um dann in die Tiefgarage von dem Nobelhotel zu biegen. Endlich ließ sie von der Fragerei ab und wurde in einer Ahnung was nun kommen sollte ganz ruhig. Auf unserem Zimmer angekommen zog ich eine Flasche Sekt aus meinem Koffer und fragte sie, ob sie mich heiraten wolle.

P.S.: Sie hat Ja gesagt!


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